Besuch Rautenstrauch-Joest-Museum

So 20.01.19      Besuch Rautenstrauch-Joest-Museum

                           Führung "Fast Fashion"

 

                           

 

Ein Bericht zum Museeumsbesuch
 

„Zur Führung Fast Fashion – Schattenseiten der Mode“ am 20.01 2019


Ein Sonntagnachmittag im kalten Januar in Köln. Überschaubare Betriebsamkeit auf den Straßen Kölns. Ungewohnt ruhig! Mehrere Fahrzeuge verschwinden in Höhe Neumarkt in der Tiefgarage des Rautenstrauch-Joest-Museums: Wir, die IPA Bonn im Museumsfieber :-) !

Unser Ziel ist in dem 1901 gegründeten Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde eine Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Köln-Around“ macht es möglich: es haben sich IPA-Freunde aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis unter uns gemischt.

Diese Ausstellung, die wir 21 Interessierten besucht haben, beleuchtete die Hintergründe einer globalisierten Textilwirtschaft. Sie befasste sich mit den Produktionsmechanismen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten, aber auch mit Umweltfragen.
Sie zog uns schnell in ihren Bann: Wir haben von einer eigens gebuchten Führerin erfahren, dass wir Verbraucher instrumentalisiert werden, u.a. angelockt durch niedrige Preise und zum Mehr-Kauf animiert. Ein eigens für die Ausstellung produzierter Film
stimmt den Besucher ein und zeigt auf der einen Seite die glamourösen Auftritte der Modeindustrie und auf der anderen Seite die problematischen Bedingungen der Bekleidungsproduktion in den Herstellerländern.


Jeder von unserer Besuchergruppe hat noch die Bilder nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes in Dhaka vor Augen. 16 Stunden am Tag in fensterlosen Räumen ohne Tageslicht für ein Monatsgehalt von 20 USD!!! Für  trendige Kleidung. Die Textilindustrie gehört weltweit zu den sieben größten Umweltverschmutzern., Tragen wir eine Mitverantwortung?

 

Im Durchschnitt besitzen wir heute vier Mal mehr Kleidung als 1980.
Manche Kleidungsstücke werden im Durchschnitt nur 1,7 Mal getragen, bis zu 20 hängen ungetragen im Kleiderschrank, bevor sie entsorgt werden.

 

 

Im zweiten Teil "Slow Fashion" widmet sich die Ausstellung Beispielen eher nachhaltiger Herstellungstechniken aus verschiedenen Kulturen der Welt, die oftmals auf traditionellem

Wissen basieren und – mitunter als bewusste Gegenbewegungen – wieder zunehmend populär.

Faso dan fani in und aus Burkina Faso ist so eine Bewegung, die für eine traditionelle, lokale Produktion und das Tragen inländisch gewonnener und lokal weiterverarbeiteter Baumwollverkleidung steht.

 

Nach der Führung mussten wir erstmal wieder runterkommen und haben in der Cafetier des Museums den Tag ausklingen lassen!!“

 

 

 

Viele Grüße

Winfried Böhlefeld“

 

 

Ach so: Wussten Sie, dass ...

die Produktion von einem Kilo Baumwolle 11.000 Liter Wasser braucht? Für die Herstellung einer einzigen Jeans werden rund 8.000 Liter Wasser benötigt

Letzte Aktualisierung:

Donnerstag, 19.08.2019, 15:30 Uhr

Unter der Schirmherrschaft der Polizeipräsidentin Bonn Frau Brohl-Sowa
*** Nächste Termine: 08.09.2019 Wandern mit Winni - Anmeldung noch bis 01.09.2019 *** 18.09.2019: Stammtisch in der Gaststätte "Sudhaus" ***
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05.04.2019