Stadtführung Siegburg mit Willi Kernenbach

am 24. Juni 2021

 

Absagen, Absagen, Absagen……Die COVID19-Pandemie machte es möglich !!
Aber dann – am Donnerstag, 24. Juni 2021, konnten wir dank gesunkener Inzidenzzahlen im Rhein-Sieg-Kreis und dem Charakter unseres Programmpunktes, „Stadtführung Siegburg mit Willi Kernenbach“, ein Schnippchen schlagen und diesen Zustand erst einmal beenden!


Treffzeit: 15:30 Uhr. Treffort: Haupteingang Stadtmuseum Siegburg.
Wetter: optimal! TeilnehmerInnen: 10 Personen. Optimal für jeden Stadtführer.

 

Willi Kernenbach verzichtete dieses Mal auf einen Auftakt im Inneren des Stadtmuseums, hängte eine historische Karte auf und erzählte zunächst von alten Zeiten der Stadt. Über Besitzverhältnisse, Herrscher, Entwicklung der Stadt im Hinblick auf Einwohnerzahl, Wirtschaftszweige, politische und wirtschaftliche Einflüsse. Mit diesem Background „im Gepäck“ drehten wir dem Geburtshaus von Engelbert Humperdinck (Stadtmuseum) den Rücken zu und erkundeten zu Fuß den Stadtkern Siegburgs mit seinen Sehenswürdigkeiten: Schutzmantelmadonna, mittelalterlicher Schandpfahl, ehemalige Thurn- und Taxis-Poststation, Mühlengraben, ehemaliges Siegburger Mühlenviertel, Hexenturm, die St. Servatiuskirche und die ehemalige Benediktinerabtei.


Willi hatte zu jedem sehenswerten Punkt eine Geschichte bereit. Wir erfuhren kleine Geschichten und Anekdoten zu Heinrich I. von Lothringen, im Volksmund "Heinrich der Wütende" genannt, zu Erzbischof Anno, einem der seinerzeit mächtigsten Männer im Reich und Gründer der Benediktinerabtei und was Gottfried Kinkel und Carl Schurz mit Siegburg zu tun haben.

 

Heute sind Köln und Frankfurt Verkehrsknotenpunkte. Damals Siegburg. Bestimmt durch seine geographische Lage, die Wasserläufe der Sieg, den Michaelsberg und das damals in Siegburg vorherrschende Keramikhandwerk.
IPA-Mitglied Wolfgang Erdmann dokumentierte viele Details mit seiner Kamera. Vielen Dank, lieber Wolfgang!

 

Abschluss war eine kleine „Bergtour“ über eine Treppe auf den Michaelsberg und zur imposanten Abtei. Dort hat man eine super Aussicht auf die Stadt und die Rheinebene. Und dann? Zur Belohnung für alles Zuhören und Bergsteigen war ein Tisch im Sion im Carré reserviert. Bei Drinks und gutem Essen fand der Nachmittag einen perfekten Abschluss.


(Text: Winni Böhlefeld – Bilder: Wolfgang Erdmann)

Letzte Aktualisierung:

Donnerstag, 30.06.2022, 16:00 Uhr

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08.10.2019